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Scribtol Federn

Da es dem Künstler großen Spass macht, mit Formen und Strukturen frei zu experimentieren, braucht sich der Betrachter nicht zu wundern, dass die Themen in seinen Scribtolen so vielfältig und überraschend sprunghaft gewählt sind. Ob nun seine beliebte Kategorie der Landschaft oder Stilleben sowie in letzter Zeit besonders viel entstandene Phantasiebilder der Jagmorts (aus dem russischen - Komi - übersetzt: "Waldgeist"), jedes Werk hat seinen besonderen Reiz. Warum Phantasiebilder? Die Legende ... besagt, dass im tiefsten Wald, in einer uns unbekannten Gegend Russlands, die Macht der Waldgeister unendlich groß war. Es kursieren unheimliche Gerüchte sowie Sagen über die Jagmorts. Noch heute sitzen die Einwohner eng an ihrem Kamin und die Älteren erzählen den jungen Menschen Geschichten über die ursprünglich männlichen Waldgeister. Keiner hat diese Märchenwesen je gesehen, geschweige denn gesprochen, und doch wird den Jagmorts oftmals bei Unglücksfällen der negative Einfluss nachgesagt.

Der Kunstmaler Andreas Thomas ist mit diesen Geschichten auch "groß geworden" und stellt in den Bildern seine positive Vorstellung der Fabelwesen dar.

Scribtol

Wir hoffen, Sie finden "trotz des unheimlichen Einflusses" Gefallen an dieser besonderen Art der Malerei und lassen sich mit Lust und Zauber auf die Vielfalt und Eigenarten der Scribtolbilder ein. Ähnlich wie bei der Aquarell- Technik werden hier die Farben mit Tusche auf speziellem Scribtol- bzw. Aquarellpapier aufgetragen. Hierbei verwendet Herr Thomas Federn, mit denen er die Strukturen und Details zeichnet und damit die Konturen zwischen zwei Formen verstärkt. Aquarellpapier ist fester und kann viel mehr Farbe aufnehmen.

Oft benutzt Herr Thomas imprägniertes Papier, das Wasserfarbe nicht aufnimmt, denn auf ihm lässt sich der Farbauftrag besonders gut verteilen, um Muster und Strukturen zu erzeugen. Mit den wenigen Hilfsmitteln wie dunkler Tusche (ein- oder manchmal zweifarbig), Feder und Pinsel zaubert Herr Thomas seine Eindrücke und Emotionen auf das Papier. Die Schwierigkeit der Technik besteht darin, die Federstriche auf vorher angefeuchtetem Untergrund aufzusetzen und zugleich die Tusche ineinander so verlaufen zu lassen, dass gewollte Formen entstehen. Besonders wichtig ist dabei das feuchte Papier, denn nur auf diesem erhält er einen weichen Farbverlauf. Tanzender Jagmort



Was den eigentlichen Reiz der Scribtol- Technik ausmacht, ist das Zusammenspiel des Zufalles und des Könnens beim Verlaufen der Farben. Würde dem Künstler hierbei ein Fehler unterlaufen, wäre dieser nicht mehr zu korrigieren. Gerade bei dunklen Tönen, die Herr Thomas überwiegend verwendet, ist das Auftragen der Tusche mit Hilfe der Feder oder des Pinsels in der richtigen Reihenfolge die eigentliche Kunst. Erst die Komposition der einzelnen Elemente und die Betonung dieser bestimmt, wie das endgültige Bild wirkt. Da in der Scribtol- Technik nur das Wesentliche hervorgehoben wird, ist eine umfangreiche Vorüberlegung und die Anfertigung mehrerer Skizzen notwendig. Nun fragen Sie sich: Was ist das Wesentliche? Diese Beurteilung obliegt dem Künstler und wird von Faktoren wie dem Standort und Blickwinkel auf das jeweilige Motiv, z.B. bei Landschaften, beeinflusst.

Oft nimmt Herr Thomas sich den Vorteil, störende Objekte zu verlagern oder ganz zu ignorieren. Dann wählt er nur einen Ausschnitt, den er festhalten will. Das wirklich Besondere an den Scribtolbildern des Kunstmalers ist die Verbindung des Wesentlichen der Wirklichkeit mit seiner Phantasie und Kreativität. Dabei ordnet Herr Thomas einzelne Elemente des Bildes so harmonisch an, dass der Blick des Betrachters wohlgefällig darüber hinweg gleitet, bis er auf dem Hauptmotiv ruht. Der richtige Zeitpunkt die Arbeit zu beenden, darf nicht verpasst werden, um zu vermeiden, dass ein Bild überladen wirkt. Gekonnt gesetzte Glanzlichter beleben die Scribtolbilder des Kunstmalers und runden das endgültige Resultat ab.

 
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