Blei und Kohle

bleistifte

Blei und Kohle

Die universellste aller Techniken ist wohl die mit Bleistift. Angewendet wird sie nahezu in jedem Bereich z. B. nicht nur in der Kunst, sondern auch im technischen Zeichnen. Die Radierfähigkeit, verschiedene Stärken, Härte- und Weichheitsgrade der Bleistifte machen die Verwendung dieser Werkzeuge unersetzlich. Je nach Einsatz vom Künstler, werden interessante Ergebnisse erreicht. Durch gezielte Technik, z. B. den Gebrauch von viel oder wenig Druck, können vielfältige Schattierungen dreidimensionale Effekte erzielen und das insgesamt entstehende Bild beleben - und das nur mit einem einzigen Bleistift. Die Kunstmaler benutzen das Werkzeug Bleistift ständig, allein durch den weit verbreiteten Einsatz in der Vorskizzierung für größere Werke. Die Entwurfsskizzen werden häufig in der Freilichtmalerei bei Landschaftsbildern sowie bei bewegten Motiven oder Portraits angefertigt. So existieren zu den großen Bildern oftmals viele kleine Skizzen, die es allein schon Wert sind, ausgestellt zu werden.



Zeichenkohle

Kohle

Im Vergleich zu Bleistiftzeichnungen ist Kohle nicht radierfähig, ähnlich wie bei der Polychromostechnik. Daher erfordert die Benutzung dieses Werkzeuges einiges Können. Auch für hohe künstlerische Ansprüche ist Kohle sehr gut geeignet. Hier gibt es verschiedene Arten der Herstellung dieses Materials.

Da werden: gebrannte Kohle: ist härter und spröder sowie ungebrannte Kohle: weiche und geschmeidigen Beschaffenheit angeboten. Auch die Auswahl des Grundmaterials ist individuell bestimmbar. Papier, Pappe oder Leinwand, alles ist mit Benutzung von Kohlestiften erlaubt. Möchte der Kunstmaler Skizzen oder Zeichnungen mit Kohle anfertigen, dann verleitet der Gebrauch dieser Utensilien zu einem geschwungenen, lockeren und leichten Ergebnis. Alle diese positiven Kriterien machen die Benutzung von Bleistift und Kohle interessant und unentbehrlich.

 
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